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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
205
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auch niemand genauere Kenntnisse von der ganzen Par«tey harre, dieser Blanchard erschien eben so wenig.Daher hielt der König dafür, daß Zhm dieß nichr ab«haken dürfe, Seinen Zug wenigstens bis LimogeSfottzusetzcn, um zu sehen, wie weit die StatthalterBouillons die Unbotmäßigkett treiben würden. In-dessen kam Blanchard nach Blois, ehe der König nochvon da abgegangen war, und, was Zhm noch mehrVergnügen machte, war, daß er von selbst und in derAbsicht, durch seine Aufrichtigkeit Verzeihung zu erhal-ten, dahin kam.

Blanchard enthüllte in der That das ganze Ge«heimniß der Jntrigue. Er gestand, indem er ausallen Kräften die schlechten Absichten seines Herrn, desHerzogs, unterstützt habe, sey er immer zu der Listgezwungen gewesen, Thatsachen anzuhäufen, Gegen«stände zu vergrößern und tausendmal größere Ver-sprechungen zu machen, als sie haken zu können selbstgewußt hatten. Tie Ausführung sey stets so weitentfernt gewesen, als man sie für nahe und vorgerückt«rSzugeben gesucht habe. Diese Aussage BlanchardSschien dem König so wichtig, daß Er sie sich schriftlichgeben ließ. Er fieng endlich an, sich von der Rich-tigkeit meiner Meynung überzeugt zu fühlen, die Ecso lange nicht hatte glauben wollen, daß die PartieBouillons nur darum so viel Lärm mache, weil sienichts als Lärm machen könne. Heinrich wollte auchhierauf sich noch nicht aufhalten, oder die Waffen nie--derlegen, um Seinen Willen in nichts abgeändert zuzeigen. Es fiel Ihm wieder ein, daß man unter denProtestanten sagte: die Plätze des Herzogs von Bouil-lon gehören ihm nicht mehr an, als dem ganzen Re«ligionötheil, da ste zu Sicherheitöplätzen gegeben, undauch alösolche mir Offizieren ihrer Religion besetzt wor-den