Loch
Epernon drang unaufhörlich in den König, vorzurük-ken, und forderte mit einer Art von Verdruß Offizienund Lebensmittel für die Rekruten, die er zu bekom-men sehr viele Mühe habe. Der König wies dieß Ge»schafft an mich, um es durch EöcureS oder andre Of»fiziers und Inwohner der Qerter in Ordnung bringenzu lassen. Was den Widerstand von Bouillon be«traf, hielt Er sich darauf gefaßt, wiewohl Ek keineWahrscheinlichkeit dazu fand.
Wirklich war der König auch kaum zu Blois an-gelangt, als Er einen Eilboten vom Herzog mit einemBrief, datirt Sedan den 2o. Sept., erhielt, worinner, ,— nach den gewöhnlichen Versicherungen, daß«r, ganz in Verzweiflung, Sr Majestät mißfallen zuhaben, entschlossen scy, seinen Fehler mit Aufopferungfeines BlutS wieder gut zu machen, — dem König«schrieb: er habe nie den entferntsten Gedanken gehabt,stch Seinen Befehlen oder Seiner Person zu wider»setzen. Er habe seinen Statthaltern die gemessenstenBefehle zugeschickt, Ihn in allen seinen Städten undSchlössern zu empfangen; ein übrigens unnöthigeeBefehl, setzte er hinzu, da keiner seiner Leute den Kö«nig anders als wie feinen obersten Herrn anfehe. Erhätte recht herzlich gewünscht, nahe genug zu seyn,um Ihm selbst die Schlüssel entgegen tragen, undIhn um gnädige Aufnahme unterthänig bitten zu kön-nen. Der König schien mit dem Benehmen des Her-zogs zufrieden, fand jedoch: es fehle noch dieses, daßdie so schwer beschuldigten Rignac und Bassignac selbstgekommen seyn sollten, um ihre Handlungen persön-lich zu rechtfertigen. — (Jean de) Vlanchard, der-jenige, den Heinrich vor allen andern zu sehen wünsch-te, weil niemand Bouillons Vertrauen in einem Hö-hen, Grade als er, der Intendant desselben, besaß-