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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
199
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Vorsicht, an die Stelle der Statthalter, die man-gus seinen Städten herauswerfen würde, wiederandre Protestanten zu setzen. Ich verbürgte mich,daß man vor keinem dieser Plätze Geschütz aufzufüh-ren nöthig haben würde»

Diese Betrachtungen bestimmten endlich Heinrich/obwohl immer noch mit einiger Schwierigkeit, dieschon gedachte Reise in die mittägliche ProvinzenFrankreichs nicht länger zu verschieben. Die beydenZwecke, die Er sich dabey vorsetzte, und die Ihn be-stimmten, Seine Reise auf Auvergne und Mimosin zunehmen, waren: sich aller Plätze des Herzogs vonBouillon zu bemächtigen, und so fürchterliche Bey-spiele von Gerechtigkeit an denjenigen zu statuiren, dieeiner vorgchabten Verrächerey gegen den Staat über-wiesen würden, daß dadurch alle Keime der Empörungfür die Zukunft erstickt werden müßten. Für das ersteließ Er dem Herzog von Epernon Aufträge schicken,bis dreytausend Mann Fußvolk anzuwerben. Eevermehrte Sein Garderegiment bis auf die gleiche An-zahl, und bestimmte zu Seiner Begleitung eineSchwadron von acht bis neunhundert Pferden vontegulirten Compagnien, sowohl Gens d'armes alsChevaup legers. Für das andere nahm Er sich vor,höchste Gerichtstage (Grands jours) zu halten, undderen Schlüffe durch eine Gerichtskammer, die Ermit sich führen wollte, bestimmen und vollziehen zulassen, damit der Lauf Seiner Gerechtigkeit durchnichts gehemmt werden möchte. Diese Zurüstungwar in der That unumgänglich nochwendig in Pro-vinzen, wo die Pfstluft der bürgerlichen Uneinigkeitensich dichter zusammengezogen zu haben schien, je mehrße sonst überall weichen mußte. Die Sache vonOrange fordert? ebenfalls diesen Schritt, den manN4 Über-