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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
197
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Nach sorgfältiger Prüfung meiner Gesinnungen fandich, daß die Hoffnungslosigkeit, welche sie bey einersehr kleinen Anzahl meiner Glaubensbrüder verursacht,weine Zufriedenheit darüber nicht störte, und auchnicht stören durfte, weil ich mich nicht anders überzemgen konnte, als daß ich durch Mäßigung und Fried»liebe meiner Religion und ihnen selbst besser gedienthabe, als ihr blinder ungestümer Eifer sicher nie ver-mocht haben würde. Du Plcffis konnte diese Grün«de in dem Brief finden, den ich ihm schrieb; wiewohlmein Hauptzweck dabey war, ihm einen großen Theilstiner Fehler zu erkennen zu geben. Er rechtfertigtesich bey mir durch eine sehr studierte Antwort, die erebenfalls nebst meinem Brief an den König schickenzu müssen glaubte, als wenn er dadurch zeigen wollte:er habe keine der Hauptbeschuldigungen auf sich sitzenlassen.

Ich legte dem König von meiner VerrichtungRechenschaft ab. Er war nach seiner Abreise vonMonceaup, wo Er einige leichte Anfälle vom Poda-gra gehabt harre, zu Ende des Julius nach Pariszurück gekommen, von wo Er, auf die ersten acht Ta-ge im August, nach Sainc Germain ging. Dortwurde Er von einem Fluß auf der Wange und an denZahnen geplagt; war aber bald davon wieder geheilt,da Er in dem Mund einen Einschnitt gegen die Ge-schwulst hatte machen lassen. Dieser Zufall nöthigkeIhn, wieder den Brunnen zu trinken, welcher nebstder Diät Sein Universalmitkel war. Ich fand Ihnzu Fobkainebleau, wohin Er von Saint Germain ge-gangen war. Mit tausend Liebkosungen umarmteEr mich zweymal, Heß alle meine Sekretäre und meinganzes Gefolge vor sich, und führte mich dann nachmer abermaligen' sehr innigen Umarmung, in dir

Nz lange