Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
196
Einzelbild herunterladen
 

i;6

ihrer Colloquien und gewöhnlichen Synoden zu kekiu.trächtigen, in so fern sie sich auf bloß kirchliche Gegen. >7)stände einschränkten. Endlich schloß ich mir Wieder,holung des Verbots, mit allen denen Personen, welch, ,Se Majestät für verdächtig hielte, irgend eine Ver. ^bindung zu unterhalten. Ich war mit den Gesmnun.gen zufrieden, welche ich in aller Herzen bewirkte.

Und was mich glauben läßt, daß ich mich nicht buro.gen habe, ist der Umstand, daß die Versammlungüber einen Ausschuß berathschlagke, den man hin.schicken wollte, um dem König für Seine Wohlgewo-genheit zu danken, und Ihn ihrer unverlöschlichen isWEhrfurcht zu versichern. Man erkundigte sich erst, 'iMob Se Majestät diesen Schritt genehmigten, und iWnachdem die Antwort nach Wunsch ausgefallen war, pDgingen die dazu ernannten Abgeordneten ab, um sich «dieser Pfiicht zu entledigen.

Ich selbst reiste am eigentlichen Tag des Schluffes Äder Versammlung ab, da mir der König durch Sille«ry hakte sagen lasten, daß ich es thun könne, und weilEr mir mehr als Einmal bezeugt hatte, wie nothwe». pBdig meine Gegenwart für die Geschäfte in Seinem jmlflStaatSrakh sey. Er geruhte sogar mir einen eignen xi»chBrief bloß zu meinem Lob zu schreiben, um mir iMfür den Dienst zu danken, den ich Ihm bey dieser H«Gelegenheit geleistet hatte. So dringend Erzumün« Kchjfchen schien, mich wieder bey Sich zu sehen, ercheilte j-Ms,Er mir dennoch die Erlaubniß, über meine Güter inBerry zu gehen, wovon ich aber nicht Gebrauch j» Wmachen für gut fand, um nicht mehr Geschäft lich zii^snhäufen zu lasten, als ich abzuthun vermöchte. -- ^ W

Dieß war der Ausgang einer Versammlung, auswelch« dir Augen der ganzen Welt gerichtet warer» ^^ Nach