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von Dauphin? diesen übereilten Schritt LeSdiguieres— der gelindeste Name, den man ihm geben kann —mit dem Vorgeben zu entschuldigen, daß er ihn nurZn der Absicht gethan habe, einstweilen die Berichtgung der Angelegenheiten des Schlosses anzufange»,eine Reforme in der Garnison zu machen, und einigeKriegsleute zu entfernen, welche durch die OffizieredeS Fürsten von Omnien ausgehoben worden seyen.Da LeSdiguieres auf diese Art seine Vollmacht über-schritt, so darf es gar nicht befremden, daß BlacconsZn ihm nichts weiter alS einen Feind sah, welcher seinePrivatrache verfolge. Er antwortete ihm ss, daß ersch genöthigt sah, in ziemlicher Verwirrung sich bi;Montelimart zurück zu ziehen. In der Empfindlich,keit über diesen Rückzug nun schrieb LeSdiguieres chden König einen Bericht von allem was vorgefallenwar, beobachtete gar keine Mäßigung mehr, und gabBlacconS alles Schuld, was ihm nur einfiek. Dieserließ seine Beschwerden durch seinen Eilboten überbrin-gen. Er legte LeSdiguieres zur Last, daß er schonlange gesucht habe, sich von Orange mittelst einesVerständnisses mit einem Prediger, Moriz, Meisterzu machen. Die Anhänger des LeSdiguieres am Hofretorquirten diesen Vorwurf gegen Blaccons durch dieAussage, daß man durch einen Brief an seinen Schwa-ger belegen könne, wie sehr derselbe, während er demKönig seinen Gehorsam versichre, und LeSdiguieres sohöflich zu entbiete, daß er nach Orange kommenkönne, für sich anders gesinnt sey. Ich kann wederdie eine noch die andre Beschuldigung verbürgen.
Während übrigens diese Zänkerey die Beendigungder Sache von Orange aufhielt, lief die Versammlung!zu Chatelleraut zu Ende. Mit Vergnügen sah mandaselbst die Ankunft der zweyen Gnadenbriefe, welche
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