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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
191
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Schritts versüßen würde. Und ich schmeichle mirwirklich, daß die Seiche anders gegangen wäre, wennich zur Stelle gewesen wäre. Allein Heinrich schriebmir nur um mir zu sagen, daß Er jetzt Bullion undFellujon mir seinen Befehlen an LesdiguiereS abge-schickt habe, und das; ich die nöchigm Vorkehrungentreffen sollte, um Geschütz gegen Orange vorrücken znlassen. Ich sah nun bcym Empfang dieses Brieseswohl, was vorgegangen seyn mußte, und schrieb demKönig unverzüglich alles, was mir von BlacconsGe-sinmmgcn bekannt war. Ich riech Ihm, bat Ihnsogar, nach Orange nichts als einen bloßen Gefreute»von seiner Wache -u schicken, ohne LeSdiguiereö aussolche Art seinem Feind gegenüber zu stellen.

Diese Bemerkung kam zu spät. LcSdiguiereSmachte von der Gewalt Gebrauch, die ihm der Königverlieh, gab nur seinem Haß gegen Blaccons Gehör,und ließ diesem Befehlshaber und den Einwohnern i»einem sehr herrischen Ton den B fehl Sr Majestät be-kannt machen, daß ihm der Platz eingeräumr werdensollte. Für sich setzte er noch hinzu, daß er, wenn siezu gehorchen anständen, an Se Majestät Bericht da-von erstatten würde. Unterdessen schrieb er am 24.Jul. dem König: Er möchte ganz unbesorgt seyn,

indem er den Befehlshaber in Orange wohl zur Raisonzu bringen gedenke/ ohne daß etwa in der Provinz Un-ruhen darüber entstehen sollten. Möchte man nichtsagen, LeSdiguieres befürchtete nicht Widerstand genugzu finden? Blaccons, der sich dieses Angriffs gaenicht versehen Halle, schickte unverzüglich zween Eilbo-ten nach einander an den König, um Ihn zu ver-sichern, daß er bereit sey, seinen Platz zu übergeben,an wen es Sr Majestät gcsiele, weein es auch ein Ka-kholike wäre. Dieser Schritt sollte durch Hülfe derer.