den DkMirten zu zeigen, daß er ihnen die gaiizpGnade nur auf meine Verwendung zugesianden habe.
Nach Erledigung dieser zwecn Hauptpunkte konn-te die Versammlung so gut als beendigt angesehenwerden. Wein da in denen mir ausgegebenenGnadenbriefen noch etwas zu ändern war, und da derKönig aus besondrer Gnade noch einen neuen hinzu-fugen wollte, vermöge dessen die ersten acht Jahre erstvon der Einregistciruug des Edikts von Nantes anlaufen sollten, so mußte man bis zu deren Ausfertigungund Ueberbringung nach Chacelleraur noch einige Zeitverziehen.
Die Sache von Orange machte unterdessen Auf-sehen genug, um die Köpfe zu beschäffticzen. Um die-sen Platz auf obgedachte Art dem Fürsten vonQranien,seinem rechtmäßigen Herrn, wieder zuzustellen, kames darauf an, den (Heccor de la Forec de) MacconSherauSzubringen, welcher ihn für die Protestanten inneharre. Der König warf die Augen auf LeSdigmereS,so M Unzeit, daß ich glaube, dich sey der einzige Fallgewesen, durch weichen die Sache in Schwierigkeitenverwickelt werden konnte. Jeder andre als äeüdiguie«res, welchen Maceonö als seinen Todfeind anzusehenHatte, würde die Sache ganz leicht ins Werk gesetztstaben. Ich rede davon aus genauer Sachkenntm'ß.Vlacconö, der sich schon lange darauf gefaßt gehaltenHatte, auö Orange abzuziehcn, Hatte mir geschrieben:mchtö Halte ihn von unverweigerter Folgelcistung der ,königlichen Befehle ab, als der Verdruß und Schimpf,den er davon hakte, den Platz in die Hände einesMenschen übergeben zu müssen, welcher sich mit dieserCeremonie als einem Triumph brüsten würde. 3"meiner Antwort hierauf glaubte ich ihn Hoffen lasst"zu dürfen, daß der König ihm die Bitterkeit dieser
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