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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
155
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König den Beweggrund ihrer Reise schrieb, und ihrheißes Verengen bezeugte, mich auf meiner Reisesprechen zu können. Ich war nicht mehr in Parisals dieser Brief an den König nebst einem andern' ebendaher an mich, ankam. Schon zween Tage vor-her war ich über Rosiiy und Lavieville abgereist. DaHeinrich aus feinem und meinem Brief sah , was dieKönigin von ihm wünschte, schickte Er mir am y. Jul.

^ la Varcnne mit einem Briefe nach, worin Er mirl schrieb: daß Ihm lieb wäre, wenn ich unterwegsder Königin Margarethe aufwarrete, wenn ich auchdarum von dem Weg nach Chatelleraur abgehen undeinen Umweg bis Orleans machen sollte. Er schickt«l mir dabey nebst seinem Brief zugleich den von Mar-f garethe, ebenfalls vom 7 Jul,, woraus ich er'ÄH, daß^ sie mich zwischen Paris und Orleans zu sprechen er»s wartete. Um mich nicht zu verfehlen, schickte sie mir- ihren Stallmeister Rodelle, der mich bat, wenn ich sie^ nicht früher auf diesem Wege träfe, bis Orleans zu> gehen. Sie ersparte mir aber einen Theil des Wegs,und ich erfuhr bey meiner Ankunft zu Cercoce, daß sieeben auch daselbst angelangc sey. Ich hielt für gut,meine Gemahlin, die mit mir nach Rosny und La-vieville gegangen war, auch hieher mit mir zu nehmen,damit sie bey dieser Gelegenheit dieser Fürstin ihreAufwartung machen könnte.

' Es war noch so früh, als ich in Cercote ankam,daß die Königin Margarethe noch nicht außer Bettj war. Dessen ungeachtet ließ sie mich in ihr Zimmerkommen, wo ich die Ehre hatte, sie eine gute Stundevor ihrem Lever zu unterhalten. Dich setzten wir fort,nachdem sie sich hatte ankleiden lassen, und hielten soden ganzen Tag über Conferenz. Ich übergehe allesmit Stillschweigen, was sie mir Höfliches und Ver-bindliches