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setts thun, als daß Er sich ebenfalls diese Gelegenheitzu Nutzen machre, um sie auf eine feyerlichere Artunter die alten Verordnungen zurückzu rufen, derenNützlichkeit und Weisheit durch ihre hervorgebrachkenFrüchte erprobt war, und um diesen, weit entferntihnen im mindesten zu nahe zu treten, vielmehr neuenNachdruck mirzutheilen. So mußte denn der refor-miere ReügionSkörper in Frankreich, überzeugt vonder Geradheit der Gesinnungen des Königs, und vonseiner festen Entschlossenheit, seine Rechte zu behaup-ten, endlich ein für allemal sich bestimmen, entwederdem königlichen Ansehen zu trotzen, oder aufrichtig zuseiner Pflicht zurückzukehren. Dieß war der Haupt-punkt meines Auftrags.
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Zu diesem Ende nun sollte ich ihre Aufmerksamkeitvorzüglich auf das Pacifikationsedikt von Nantes,als auf eine Grundlage richten, die ihnen zum Maß-siab so wohl bey der Beurtheilung ihres eignen Be-tragens gegen den König, als des Verfahrens SrMajestät gegen sie, dienen könnte. Ich sollte ihnenbegreiflich machen: da dieß Edikt, das so vielen Wi-dersprüchen ausgesetzt war, die Grundlage ihrer Frey-heic scy, so könnten sie ihre Treue, ihren Eifer fürdas gemeine Beste, und selbst die Gesinnungen, dieihnen ihre Religion einflößen müßte, nicht besser alsdurch die Genauigkeit erproben, mit der sie sich sorg-fältig und ohne zur Rechten oder zur Linken abzuwcichen,in den ihnen durch dieß Edikt abgesteckcen Schrankenverhielten; gerade so wie Heinrich selbst seiner SeitSsich so sorgfältig darinn gehalten habe, daß ihn ganzkein Vorwurf darüber von ihnen treffen könnte. Diesiche Religionsübung, der ruhige Genuß ihrer Güterlind Stellen, die Gelindigkeit der Regierung, der ru«t'ge, gründliche und sich täglich mehr befolgende Zu«
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