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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
146
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spürte, kam Er nach Paris zurück, von wo Er nachMonceaup gehen wollte, wenn Er erst alles Nvthizezu meiner Abreise vorgekehrt haben würde.

Ich schrieb mir alle Fragen auf, über die ich Be-fehl wünschte, indem sie auf verschiedene Punkte mei-ner Verrichtung als königlicher Abgeordneter Beste,hung hatten, und ihre Beantwortung die Grundlagemeiner Instruktion auSmachen mußte, über weiche ichjetzt mit Sr Majestät überein gekommen war. DieseSchrift schickte ich dann an Villeroy und FreSne,welche mir sie zween Tage darauf nebst der Antwortwieder zuschickten, und mir dabey sagten: ich solltezusehen, ob sie durchaus befriedigend wäre, und siedann m eine mir selbst beliebige schickliche Form brin-gen. Ich wollte zwo haben, eine etwas allgemeiner,und die andre in Form eines besonder» Aufsatzes, derersten beygebogen. Diese zwey Stücke dienten mirzur Vorschrift bey dem, was ich mit den Protestan-ten zu thun und zu reden hatte. Man wird dichnun sogleich selbst sehen.

Der Gegenstand der Versammlung zu Charelle-raut schien auf den ersten Blick nicht so wichtig, alser es doch in der Thar für den König sowohl als fürden ganzen reformirren Religionscheil war. Sieschien nur verlangt worden zu seyn, um die Abgeord-neten zu vernehmen, die ihre Aemrer bey dem Königniederlegten, diese ihnen abzunehmen, und andren dafürzu geben, wozu nicht just eine so feyerliche Versamm-lung, wie die angesetzte, nölhig war. Allein dirSache genauer betrachtet, zeigte es sich, daß der eigent-liche Zweck einiger Häupter der Religionsparcey dahinging, sich dieser Versammlung zu bedienen, um ihreRechte zu erweitern und neue Vorrechte und Gnadenzu verlangen. Dagegen konnte der König nichts Bef-

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