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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
133
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^ de den 2tustrag haben, Ihm einige neue Anträge zuthun. Ich konnte diese Folge nicht, einsehen, undM antwortete Heinrich, als Er mir davon sagte: Spi-nola werde es, da er einmal den Weg über Parisals den kürzesten und sichersten nehmen zu müssenglaubte, für seine Schuldigkeit gehalten habe», ScMajestät seinen Respekt zu bezeugen, und werde sichernur von allgemeinen Dingen mit Ihm sprechen, wie-^ ^ wohl er vielleicht das Gegentherl in Flandern auözu-breiten suchen würde. Der Erfolg zeigte, daß ichrichtig geurthcilt hatte.

Spinola theilte seine Armee. Eine Colonne über«gab er (Karl von Longuevel Grafen von) Vuquoy, den' er zwischen Cölln und Bonn über den Rhein gehen,dann dort Verfchanzungen aufwerfen ließ, um-rsL andern Völkern diesen Uebcrgang zu verwehren. WaSauch die Absicht der Spanier bey dieser Unternehmung7 mochte, so mußte es doch die deutschen Fürsten

endlich aus ihrer Schlafsucht erwecken. Seine Co-' - ' - könne führte Spinola von Friesland her, wo ihm diealliirte Armee lange zur Seite blieb. Das Gerüchtivon seinem Tod, das sich im Julius verbreitete, bestä-^äri!! tigte sich so wenig, als das im September, daß erTi k:' geschlagen worden sey. Man sah, daß seine Absicht- auf singen ging, wiewohl dieser Platz sehr gut war.

LlÄ Er ging wirklich auch darauf loö, und griff es an.

, ^-:c Durch einen Teich aber, den Moritz durchstach, sahsich Spinola gleichsam in feinem eigenen Lager belagert,und seine Laufgräben so überschwemmt, daß man glaub-xicr-' er würde seine Unternehmung aufgeben müssen.

' Auf diesen Fall hatte der Prinz im Sinn, das FortPatience zu belagern und wegzunehmen. Allein Lin-^ ^ gen mußte sich doch noch im September ergeben. Dieß^ar alles, was in diesem Feldzug geschah. Spinola.

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