suche zeigen, welche in diesem Jahr ein gewisser Che-valier von Seiten dieses Herzogs machte. GegenSpanien blieb Frankreich wie bisher auf dem Fußeines Friedens voll Mißtrauen und wechselseitigerKlagen.
Da die zwischen diesem Hof und den vereinigtenProvinzen angefangene Unterhandlungen ohne Erfolgblieben, nahmen die Feindseligkeiten wieder ihren An-fang, sobald die Jahrözeit erlaubte, ins Feld zu rücken.Der König von Spanien liess bey den Schweizernum einen Durchzug durch ihr Gebiet für die Truppen,die er nach Flandern schickte, ansuchen, damit sie nichtüber die Brücke von GresinS einen Umweg machenmüßten. Er erbot sich, die zweycausend Mann, wo-zu nachher noch ein andres Tausend kam, nur in klei-nen Truppen zu zwanzig Mann marschiren zu lassen.Beym Empfang dieser Nachricht von Caumartin bil-dete sich der König ein, da Spinola, ihr Befehlsha-ber, denselben Weg nshmen würde, wäre e§ nicht un-möglich, daß Prinz Moritz mit einer Partey französi-scher Renner, wenn er seine Zeit «gut absahe, diesenGeneral aufheben könnte, was, wie Heinrich sagte,so gut als eine gewonnene Schlacht gewesen wäre.Er schrieb mir: ich sollte diesen Gedanken AersenSmittheilen, und ihn durch diesen dem Prinzen vonOranien beybringen lassen. Man erfuhr aber zugleicher Zeit durch einen Spanischen Eilboten, derzu- Ende deö März über Paris nach Flandern ging,daß Spinola seinen Reiseplan geändert habe, und indrey oder vier Tagen in Paris eintreffen werde. Dießveränderte die Sache so sehr, daß der König sich nunim Gegentheil verbunden glaubte, ihm so lang er auffranzösischen Boden reifte, sichres Geleite zu geben.Da Spinola sich die Ehre ausgebeten hatte, demKönig aufzuwarcen, so bildete sich dieser;inr er wür-
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