Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
131
Einzelbild herunterladen
 

keine Schwierigkeit mich des Ausdrucks zu bedienen:ich küsse Erv Heiligkeit die Füße; der ohne Zweifel^ Meinen Mitbrüdern nicht gefallen Härte. Paul V^ sagte aber auch laut, als Er meine Antwort erhielt»sie gewähre Ihm eines der größten Vergnügen seit sei»- «er Thronbesteigung. Er las sie -reymal nach einan»h^r, und rief dabey aus: ich rhue Ihm zu viel Ehre»Er lobte über alles die Schreibart, die Wendungeni und alle Ausdrücke, und sagte dabey: meine Lob«spräche rauben Ihm einige von denen. die Er mir>Mnrt zugedacht gehabt hätte. Er war ganz entschlösse»mir durch ein zweytes Breve zu danken, und du Per-von selbst mußte sich diesem Uebermaaß von Zärtlich»keit widersetzen, weil es von üblen Folgen feyn könnte»Dieser Kardinal war von allen Bewegungen des hei«Nlk'ßi Eigen VacerS Zeuge, weil er herbeygerufen wurde^den französisch geschriebenen Brief zu über».^ setzen.

-:7, ich; Du Perron blieb noch einige Zeit zu Rom, w»ihm sein Aufenthalt großen Aufwand verursachte. Erschrieb mir, daß er seit einem Jahr über zwanzigtau»ikü!>s«i send Thalec zu Reisekosten bey den beyden Lonrlave^zu Meublen und Kleidung für sich und sein Haus ge-i Ä!'» braucht habe. Bey der Erschöpfung, die ihm diesei ^ Ausgaben verursacht hatten, bat er mich ihm zur Be-Kühlung von den Pächtern seiner Abrey von Lire z»verhelfen, die ihm seine Pachtgelder, unter dem Vor»' " ^ wand eines Arret vom Sraarörath, seine Rechte aufgewisse Holzungen betreffend, versagten.

^ Das ganze übrige Italien fieng an, sich den gün«stigen Gesinnungen zu nähern, welche der heiligeStuhl für Frankreich hegte; den Herzog von Sa»voyen ausgenommen, der sich noch nicht von der Spa«njschen Politik lvöwinden konnte, wie die neuen Ver-^ 2» suche