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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
130
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weggründe an die Hand gäbe, mich zu der Religion^Änderung zu bereden. Sie versicherten mich, wennIhre Stelle Sie nicht zurückgehalten hakte, jo hättenSie sich geneigt gefühlt, ohne Bedenken nach Frank-reich zu kommen, um hier selbst daran zu arbeiten.Er hielt mir daö Beyspiel der alten Grafen von Fla»,dem, meiner Verwandten, vor, namentlich Saint«AipinS von Bethune, für den ich, wie man Ihm ge»sagt habe, eine vorzügliche Verehrung hegte. Dazufügte Er noch daö Erempel der ersten Heiligen Frank-reichs, und dessen berühmtester Könige; was natürlichsuf das Lob Sr jetztregierendcn Majestät führte. Da-mit hing das Lob Clemens des vm zusammen, ausGelegenheit aller der Dienste, welche ich diesem Pabsterwiesen hätte, wofür Er mir, so wie für olle Gefäl-ligkeiten, durch welche ich mir Seine und SeinerVorgänger Legaten und apostolische Nuntien verbind-lich gemacht hätte, sehr gnädig dankte. Dieß Breve,ganz voll von pathetischen Ermahnungen, schließt mitsehr feurigen Gebeten und Segenswünschen.

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Meine Antwort war, wie sie auf ein so verbuch«kicheö Schreiben seyn mußte. Ohne den Artikel, dieReligionöveränderung betreffend, zu berühren, be« jimichgnügte ich mich, die Tugenden und große Eigenschaf-reu Sr Heiligkeit zu preisen, Ihn meines Gehör- WzsamS, meiner Dienstbestiffenheit und Meines lebhaf-ren Wunsches Ihm nützlich zu werden, zu versichern. M,«Die Danksagungen für die bezeugte Gesinnungen, unddie Wünsche eines ununterbrochenen Wohlergehensfüllten den Rest meines Briefs, worinn ich, ohne weitner Religion, wie ich glaube, zu nahe zu treten, nichts "Vunterlassen hatte, was man dem Charakter gesalbter dHHäupter, besonders dem, welchen eine ganze Kirchedem Pabst bei) lege, schuldig ist. Ich machte also. G»

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