welche ihn um die versprochene Groß. Almosenicrstellezu bringen gesucht hatten ; auch für einige andre kleineDienste, die ich feinem Bruder erzeigt hatte. Nochein andrer Artikel betraf la Fin. Dieser Mensch, vonwelchem in dem Proceß des Marschalls von Biron sooft die Rede gewesen ist, hatte nach seinem ^natürlichenLeichtsinn Frankreich verlassen, und die protestantische^ Religion angenommen. DerKönig, der ihn beobach-tete, wie man daö gegen alle, welche einmal Miß«krauen erregt hatten, khut, ließ ihn in Italien arren-ren, und auf den Thurm von Nonne gefangen setzen.La Fin hatte sich an den Kardinal du Perron, einenehemaligen Freund, gewendet, um durch ihn werch-F,stens die Vergünstigung zur Rückkehr nach Frank»reich zu erhalten, damit man ihm da seinen Proceßmachte, wenn man ihn schuldig fände, oder ihn frey-spräche. Dafür, bar mich nun du Perron, mich beydem König für la Fin zu verwenden.
Der merkwürdigste Brief, den ich über die Apen«ninen erhielt, ist der, welchen der Pabst selbst an mich> zu schreiben geruhte. Ich will bloß einen gedrängten'Auszug aus diesem Breve geben, weil es sehr langist. Da es den Schein haben sollte, als schriebe mirder heilige Vater in Beziehung auf meinen Bruder,so begann er mit den stärksten Lobsprüchen auf dessenBetragen, Frömmigkeit, Klugheit, lind die achtungS»volle Höstichkeic, welche er gegen alle Kardinäle undIhn selbst, als Er noch mit dieser Würde beklei-det gewesen sey , gezeigt habe. Von da kamen SeHeiligkeit aufJhr Bedauern, daß die Hindernisse, dieich meiner Bekehrung in den Weg lege, Sie verhin-derten, sich so offen, als Sie gewünscht hätten, IhrerFreundschaft gegen mich zu überlassen, indem IhnenIhre Frömmigkeit und Ihr Religionseifrr tausend Be-tt. Deokvürdigk. V.S. 2 weg-