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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
123
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sandten zu Rom eine Art von Vorwurf darüber mach-te, weil er Ihm zu oft Eilboten schicke, was er nichtmehr khun solle. Als der Gesandte der RepublikVenedig im November Abschied von Ihm nahm,empfieng er durch mich ein ansehnliches Geschenk, undich machte sogar seinen Sekretär eines. Der Envoye'des Herzogs von Holstein, Gunterot, kehrte nicht we-niger vergnügt zurück. Ick zeigte ihm das Zeug»Haus und alle Magazine des Königs, und damit erdas Andenken daran bester erhalten möchte, machteick ihm, nachdem Willen des Königs, ein Geschenkmit ein paar Seiner schönsten Wastemüsiungen fürden Fürsten, seinen Herrn.

Der Tod Clemens vm (n) erfolgte in derNacht vom dritten auf den vierten März, und wurdesogleich nach Frankreich durch einen Eilboten berichtet,den mein Bruder an den König schickte, welcher sichdamals zu Chantilly aufhielt. Auch durch Briese,welche zu gleicher Zeit die französischen Kardinaleschrieben, die der König im vorigen Jahr nach Romgeschickt hatte, und denen am Ende desselben Jahrsnoch der Kardinal du Perron dahin gefolgt war.

Die Verbindung, in der ich*sederzeit mit diesemKardinal gestanden harre, veranlafike einen ununter-brochenen Briefwechsel unter uns, seit er jenseits deSGebürgs war. Er benachrichtigte mich von seinerAnkunft durch einen Brief vom 28 Dec. i t og., undschrieb nlir. einen andern vom folgenden t. Februar.Seinen "Versicherungen zu Folge hatte ick die Freund-schaft des ganzen Römischen Consilkoriums gewonnen,welches nicht müde würde, mein Benehmen gegen dieGeistlichkeit und in allem, was die Kirche beträfe,)u rühmen. Besonders hatte ich an dem Kardinal

Busalo,