ren anzuvertrauen. Sie siengen aber, bald an, sich zubeklagen; es sei) nun, daß der Gewinn ihren Erwar-tungen nicht entsprach, oder daß sie es zu schwer san-den,, ihren beträchtlichen Verlag wieder herauszuziehen.Der König, dem sie deswegen lästig waren, schicktesie mir auf den Hals, und befahl mir, es so einzueich.ten, daß sie sich nicht darüber zu Grund richten, abersuch dabey nicht zu sehr bereichern möchten.
Seine Aufmerksamkeit, in gutem Vernehmen mitallen Mächten zu bleiben, die einst an Seinen großenEntwürfen. Theil nehmen möchten, leuchtet auch auöSeinen Briefen, so wie aus Seinem ganzen Betra-gen, hervor, so wohl in der Pünktlichkeit, allePfüch,ten der Höflichkeit oder des bloßen Ceremoniels zu er-füllen , als in der Art ihre Gesandten und Botschaf-ter zu behandeln, sie durch gut angebrachten Aufwandund Geschenke zu gewinnen, und, was ein noch wich-tigerer Dienst ist sie unter einander zu versöhnen, in-dem Er ihre Streitigkeiten beylegre, und zugleich inRücksicht aus sie das Amt eines Schiedsrichters vonEuropa auöübte. Er schickte mir einen Brief vollvon Complimenten an die Herzogin von Zweybrücken,mit dem Befehl, ihn durch einen meiner Edelleutenebst einem Geschenk von wenigstens' zwölf bis fünf-zehnhundert Thalern zu übersenden. Diese Fürstinbezeugte sich darüber in ihrem Danksagungsschreibensehr gerührt. Da Ihn der Herzog von Bar übersein Vorhaben zur Vermählung mit der Prinzeßinvon Mantua zu Rach gezogen halte, die noch langegeheim gehalten wurde; so übernahm Er es, demHerzog von Mantua den Antrag deswegen zu ma-chen, und fertigte sogleich einen außerordentlichen Eil-boten an ihn ab, wiewohl Er in diesem Stück dieSparsamkeit sonst so wert rrieb, daß Er Seinem Ge-sandten
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