rr4
Die Salzsteuer fetze ich in Eine Reihe mit derVermögensteuer. Nie habe ich etwas so widersinnigtyrannisch gefunden, als einen Privatmann mehrSalz, als er will und brauchen kann, kaufen zu las.sen, und ihm dann noch zu verbieten, was er zu vielhat, wieder zu verkaufen. So erklärte ich mich einstgegen den König darüber, als wir mit einander da-von sprachen. Er verlangte einen ausführlichen Auf.satz über diesen ganzen Gegenstand: waö das Salzaus den Salzwerken im Ankauf koste; von den Kö<sten, die man vom Ankauf bis zur Losschlagung daraufzu wenden habe; von der Verlheilung auf die Salz-speicher, und von andern Fragen, die sich hierüberaufwersen lassen. Er sagte mir nicht, wozu Er die!,sen Aufsatz haben wolle. Ich eilte ihn auözuserkigen,so gut ich konnte, und so genau es sich thun ließ, weilman, aus Gründen, die ich dann« anfühne, denwahren Werth nicht ganz bestimmt angeben kann.Es erfolgte aber nichts darauf, und alles blieb hierinbeym Alten. So schwer hält es, die Fehler, welchedie vorgeblich unfehlbaren Alten aus Uebereiümg,Unwissenheit und Mangel an Einsicht Key den erstenEinrichtungen begangen haben, selbst dann wieder zuverbessern, wenn andre, vernünftigere Austagen, wieder Zehende und der Einfuhrzoll so deutlich die Mir«tel zu zeigen und die Bahn zu ebnen scheinen (z).
»V-
OM
OK
>«W
Die aufdie Provinzen, Rathhäuser und Gemein-heiten aufgenommenen Schulden waren eben so nach»rheilig für den König als seine eignen. Ich lag IMdaher unaufhörlich an, zu erlauben, daß man über sieeben dies l-'e Untersuchung und -Operation vornehmenkönnte, wie bey den andern, um wenigstens ihre Men-ge zu v-^ rinuern. Ich erhielt es endlich, und Erstelltedie Wapl oec Mittel dazu m ' Gutfinden, Ich
fieng
»>!A
ts.,