Ein und zwanzigstes Buch.
1605.
Alle diese Unannehmlichkeiten, die ich zu bekämpfen Ml
hatte,.kosteten mich einen Theil der Zeit, die ich ''der Finanzverwaltung ganz zu widmen gewohnt war, fk-erkälteten aber darum nicht den Eifer in mir, alledahin gehörige Geschaffte zu verrichten. Ich arbeitetein diesem Jahr daran, die Veräußerungen und ans c?'--maßliche Besitznehmungen der Krongüker in Ordnung Ast«-zu bringen, und alle auf Salz - und Vermögensteuer, I»»"Zehnden, Tranksteuer und andre Theile angewiesene W«"Renten, so wie auch alle andre so wohl auf den Ks« tal'Hnig, als auf Städte, Ländereyen und Gemeinheiten Msnaufgenommene Schulden ins Reine zu bringen. Ich jsWberechnete, daß diese Veräußerungen, Renken und ims»Schulden dem Reich feit ihrer Entstehung b>6 auf das Wirlaufende Jahr bereits über hundert und fünfzig Wils iWlioncn kosteten ( 1 ). Noch auffallender war eö, daß»alle diese Gelder, womit sich der Staat, ohne däß er Kl-einen sichtbaren Nutzen davon gehabt hätte, belastetsah, wirklich größtencheilö von denen, die man anfangs tz« vsie bestätigen zu lassen brauchte, an sich gerissen, oder «Ur-an andre vertheilr, verkauft und veräußert worden rva> «W,ren. Der König konnte eö nicht glauben Ich machte ««1^-Jhm aber die Sache vermittelst zweyer Urkunden, die ,l»^ich erst aufgetrieben hatte, ganz deutlich. Eine davon « E,!ist ein Staat der Perwnen, welche während der Pach»rung Champignys und Noelö de Here beym Salzmir angestanden hatten. Es waren ihn^r zwanzig, die ^von Paris, vom Hof, selbst vom Sraacsrath, und Elchdie Theile stiegen von funfzigrausend Livres bis. auf
hundert ^