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deS-Ageaux Gelegenheit nahm, zu entdecken, was derKönig mit dieser Stelle vorhätte. Diesen Versuchmachte ich schriftlich. Ich hütete mich aber wohl,weiter heraus zu rücken, nachdem ich Seine Antwortgelesen hatte. Er schrieb mir nehmlich: Er sey nichtgesonnen, dem Recht zu entsagen, den königlichenStellvertreter zu St. Jean zu ernennen, weil wederHerr von Rohan noch ein Tochtermann von mir im-mer Befehlshaber in diesem Platz seyn würde. Ichsagte Ihm von dem Maire in dieser Stadt, NamensPousou, den Er, auf mein Zeugniß, ferner in diesemAmte ließ. Uebrigens starb deö-Agcaux dießmalnicht an seiner Krankheit.
Ehe ich diesen Abschnitt von Heurathen und Ver-wandtschaften schließe, will ich noch erzählen, wasbey Hof in Ansehung meiner Nichte, des Fräuleinsvon Melun vorging, von deren Verheurachung zu derZeit gleichfalls die Rede war. Da sie eine sehr reicheund ansehnliche Partie war, indem Meine Tante, dieMarquisin von RoubaiS, sie zu ihrer einzigen Erbin ein«gesetzt hatte, warfen die d'EstreeS alle die Augen aufsie,um sie CoeuvreS (17) zur Gemahlin zu geben. Siezählten auf die Mitwirkung des Königs, oder hieltensich vielmehr derselben schon versichert. CoeuvreS warIhm sehr angenehm, und ging Ihn, durch Verwandt-schaft mit Seinen Kindern von der verstorbenen Her-zogin von Beaufort, sehr nahe an. Sie ließen Ihm ldieSache durch Herrn von Vendome selbst vortragen,dem Ec versprach, mit mir vor Seiner Abreise nachChantilly davon zu reden. Es siel Ihm aber erstMittags zu souvre-en-ParisiS wieder ein, von woEr mir so schrieb, daß ich sehen mußte, Er wünscheleidenschaftlich, die Sache durchzusetzen.
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