Gewöhnlich, wenn der König mir die Rechnun-gen über daö FestungS - und übriges Bauwesen ab-genommen hatte, sagte Er zu mir, in Beyseyn derin diesen Fächern angestellten Beamten, die man dazuberief, um ihnen zu eröffnen, was im folgenden Jahrvorgenommen werden sollte: ,,Damit wäre denn
„nun für das Bauwesen an meinen Festungen und„andern Gebäuden gesorgt; und was machen denn„nun Sie an Ihren Häusern?" Wenn ich nungewöhnlich darauf zur Antwort gab, daß ich nichtsdaran machen ließe, weil ich kein Geld dazu hätte, sosagte Er: „nur her mit Ihren Planen ; wollen sehen,,„was Sie daran machen ließen, wenn Sie Geld hat«„ten." — Er sah sie durch, sagte mir was E^Varanzu verändern oder zuzusetzen fände, und schenkte mirdann so ein zwanzigtausend Livres zur Ausführung.
Nicht als ob ich nicht auch öfters eine abschlägi-ge Antwort von Ihm bekommen hätte! Ich bin nichtso eitel, dieß verheimlichen zu wollen. So verwei-gerte Er mir die Stelle des Baron von Lux, um di«ich Ihn für meinen Bruder oder für la Eurer bat.Er sagte mir: Er bestimme Bethune eine Stelle inBretagne, die sich bester für ihn schicke; und wasEurer betreffe, so könne Seiner Msynung nach dieseStelle nicht mit der Lieutenantstelle bey seiner Com-pagnie Cheveaux legerS und mit der Statthalterschaftvon Chinon bestehen, die er schon habe. Die Wahr-heit war: Er wollte sie lieber Ragny zuwenden, derIhm mehr Dienste in der Provinz leisten konnte. Ichbat Ihn noch um zwo andre Gnaden, in EinemBrief; eine für Meinen Neffen von Melun, die andrefür eben den la Boulaye. Für den letztem schlug Ermir es ab, weil ers noch nicht mir seinen Dienstenverdient habe; die erstere gewährte Er mir, nehmlich die
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