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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
105
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' wohl jedermann, daß wir von nun an die »«zertrenn^r >j,/ lichsten Freunde gewesen seyen. Und doch har nachHeinrichs Tod keiner mich so leicht verlassen, hat kei.

'«er mir schlimmer mitgespielt, als eben diese zweenMenschen! Dankbarkeit ist keine Hoftugend!

Da das Herz Heinrichs einmal angesteckt werden-kKitz konnte, so war es nicht unmöglich, dieselbe Wundey^ki, wieder frisch zu machen. Der einzige Trost meinerj: Feinde in ihrer Verzweiflung über den Vorfall in Fon.tchnebleau! Sie versäumten nicht, ihren Angriff zuerneuen, und, kaum wage ichs zu sagen es fehlte^ - wenig, so versetzten sie den König abermals in denZustand, dem ich Ihn erst entrissen hatte (14). Al.7«lk^m die Sache kam bey weitem nicht so zum Aus«KAM bruch wie die erste, weil die Beleuchtung zu bald er«riM ^gte. Es würde nur unnütze Wiederholung seyn.Deswegen halte ich mich nicht dabey aus. Wennmeine Neider von Zeit zu Zeit das Vergnügen ge-nossen, sich schmeicheln zu können, daß ich unter ihrench-n! Streichen erliegen würde, so wurde doch bald mitt-nib Schaam und Wuth ihre Täuschung gestört. Undstftn wenn ich der Mann gewesen wäre, mir auf solcheSiege etwas zu Gute zu thun, so war dieser letzteeben so vollkommen als der erste. Am andern Mor.dkU gen, nach dem Tag an dem er erfolgte (es war aber-hviM malö in Fontainebleau) schickte- der König sehr frühHjtli nach mir, nahm mich beym Eintritt in sein Zimmer^ ^ öey der Hand, zog mich in das Fenster, welches auf»W ^en Garten der Königin geht, um mir etwas heimlich^ zu sagen, und sagte dabey ganz laut in Gegenwartdes ganzen versammelten Hofs:Sie können nicht^glauben , Freund, wie gut ich auf unsre Erklärung^ ^und HerzenSerleichterung diese Nacht in einem weg^ »geschlafen habe." Er fragte mich alsdann: ob ich, G 5 nicht

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