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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
104
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und daß es unter uns auf Tod und Leben gilt!Und Sie, Freund, fuhr Er gegen mich fort, gehe»Sie und speisen Sie zu Mittag/ und lieben Siemich und dienen Sie mir ferner wie bisher; dennso gereicht es mir zum Wohlgefallen."

Manche andre würden nach diesem, an meinerStelle nur auf Rache an allen denen, gesonnen ha.ben (12), welche mr der König als meine Feinde zuerkennen gegeben hatte. Ich danke den Himmel, daßich mir nicht einmal den Vorwurf zu machen habe,auch nur daran gedacht zu haben. Ihre Namenhielt ich sorgfältig vor meinen Geheimschreibern ge-heim, und man wird sie auch hier nicht finden. Sounterdrückte ich gleichfalls einen Theil dessen, waszwischen dem König und mir gesprochen wurde, undeben nicht zu ihrem Vorkheil gereicht. Das Beispielvom Gegencheil, das sie mir gaben, wird meine Ueber-zeugung nicht wankend machen: solche Rache sey fürein großes Herz zu klein.

Um dem König ganz keine Unruhe mehr über de»Vorfall übrig zu lassen, von dem ich bey der umständ-lichen Darstellung dieser starken Mißhelligkeit aus-ging, bediente ich mich meines Einflusses auf Grillonso, daß er endlich für seine Stelle dreyßigtausendThaler von Crequy annahm, welchem der König, inRücksicht auf Lesdiguiereö, Seine Genehmigung gege-ben hatte (iz). Ich verdiente mir Dank dadurchbey dem Schwiegervater und Tochtermann. Crequykam persönlich, und machte mir tausend Versicherun-gen von Erkenntlichkeit und Ergebenheit. Lesdiguie«res schrieb mir von Grenoble aus, und steigerte nochdie Ausdrücke, deren sich Crequy bedient hatte. Dazu der Verwandtschaft, die ohnehin schon unter unsbestand, noch dieser neue Grund hinzu kam, so denkt

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