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Briefe,sie möchten nun erdichtet oder durch einen Be-trüger untergeschoben seyn, nie gegen den König zuerwähnen. Denn wenn Er mir in Dingen traute,wo meine Religion mich verdächtig machen könnte,würde Er dieß um so mehr gegen solche unverbürgteAngaben thun. Heinrich antwortete: sie müßtensuchen mich zu eben der Mäßigung zu vermögen, diesie dem Pater Cotton angerathen hatten, und, setzteer hinzu, ,,nur darauf sehen, chlle Gelegenheit zu Miß.Verständnissen zwischen meinen guten getreuen Dienernin Staats - und Kirchensachen aus dem Wege zu räu>men". Er erlaubte ihnen dabey, einen Theii.derSchuld auf Ihn zu schieben, wenn sie unsre Aussöh-nung nicht anders zu Stand bringen könnten.
Ich ließ mich zur Ausgleichung willig finden.Nachdem mir die beydenAgenten versichert hatten, daßSer Pater Cotton nicht die Absicht gehabt habe michzu beleidigen, baten sie mich zu erlauben, daß er selbstkomme, und es mir mit einem Handkuß versicherndörfte. Auch dieß bewilligte ich, und sie brachten ihnam andern Tage zu mir. Hier sagte er mir: er habesich zwar beschwert, daß er in der Angelegenheit, dasCollegium zu PoitierS betreffend, einen heimlichenGegner haben müsse, sey jedoch weit entfernt gewesen,mich dafür zu halten. Der König aber habe ihnfalsch verstanden, und es auch mir so vorgetragen, sodaß also die ganze Sache auf einem bloßen Mißver«standniß beruhe, welches ihn übrigens zur Verzweif»lung bringe, ihn aber auch um so dringender auffordre,mir seine umerthänige Dienstbeflissenheit zu beweisen.— So endigte sich diese Sache, die von Heyden Sei'ten viele Schritte veranlaßt hakte,
Vielleicht ist es eine Folge dieser Aussöhnung, daßMir der Pacer Richeome von Bordeaux gegen das
Ende