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ich schwöre es Ihnen Key Gott und Seligkeit!'"„Wirklich?" sagte der König darauf mit steigendemUnwillen. „Dieß sind doch teuflische Seelen, die niemüde werden, die Tugend änzufeinden, und Meinegetreuen Diener zu verfolgen! Lassen Sie mich nurmachen; ich will dieser Schelmerey auf den GruNVgehen, und Quelle und Urheber emdecken-
Er verließ mich - um Key den Kapuzinern zurMesse zu gehen, wo er den Pater Cotton wußte. Erriefihn, und nachdem er das Gespräch wieder auf die-ftn Gegenstand gebracht hatte/ fragte Er ihn nach denBriefen, die er gesehen zu haben behauptet hätte;„Sire, sagte der Pacek, sie befinden sich in den Hämden eines Mannes von Ehre, und ich stehe für dieWahrheit dessen, was diese Person mir davon gesagtund gezeigt hat." „Schon gut, versetzte der König,aber gehen Sie doch hin und bringen Sie mir dieseBriefe, damit ich sie auch sehen kann. Ich kenneseine Schrift und Hand wie meine eigne. Denn ichhabe in meinem Leben schön wohl über ein paar tausendBriefe von ihm erhalten."
Das war nun freylich ein sehr ungelegener Besehtfür den Pater, welcher dadurch nicht wenig in Vetle-genheit gesetzt wurde. Er suchte durch Berufung ausseine Aufrichtigkeit und Wahrheitsliebe, die Sr Mmjestät selbst hinlänglich bekannt seyen, aüszuweichen-Mein der König sagte: ,,Jch will Ihnen wohl glau-ben, will aber auch andre durch den Augenschein davottüberzeugen. Ermangeln Sie daher, fuhr er fort, in-dem er in einem schneidenden Töne abbrach, erman-geln Sie daher nicht, sie mir zu bringen. Denn,noch einmal; ich will sie seheN, und die, weiche es ver-dienen, der Bosheit und des Betrugs überführen-Gehn Sie, und kommen Sie sogleich wieder!" —-N.-venkwördigk. V.B- E Da-