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„liebe, und die Verstellung hasse. Und doch haben„Sie sich diese gegen mich zu Schulden kommen lassen.„Obschott ich kein Geheimniß vor Ihnen habe, haben„Sie sich doch gegen mich verstellt, als ich Sie wegen„den Angelegenheiten der Jesuiten befragte. Es ist„nicht, als ob ich über die Sache an sich unwillig„wäre. Da sie Ihnen nicht viel Freundschaft bewei.„sen, befremdet eö mich nicht, daß Sie sich eben nicht„viel Mühe geben, sie zu fördern. Allein es verdroßt„mich, daß Sie nicht offenherzig davon mir mir ge-sprochen haben, da Sie doch sonst so wahrhaft und„aufrichtig seyn wollen.^
Ganz erstaunt hörte ich den König an, ohne etwasdarauf erwiedern zu können. „Nun wahrhaftig, Sire,sagte ich endlich, „das ist doch die schändlichste Betrü-„gerey von der Welt. Ich erbitte mir von Ihnen„nur die Gnade, daß Sie der Sache ganz auf den„Grund nachspüren möchten. Befindet sich die Be-schuldigung der Jesuiten wahr, so verhangen Sie„über mich jede Strafe, und ich will nicht darüber„klagen. Ist sie aber falsch, so — ich stehe Sie„darum an, Sire, — so erlauben Sie mir dann„auch, mir exemplarische Genugrhuung zu verschaffen,„um für die Folge ähnliche Versuche zu verhüten.„Denn sollte ich immer nur Apologien für mein Be-tragen zu machen haben, so würde mirS unmöglich,„für alle die Staatsgeschaffte Zeit übrig zu behalten,„deren Menge und Gewicht ohnehin schon jetzt meine„Kräfte übersteigt." „Wie, unterbrach Er mich,Sie hätten also nichts, an niemand, weder nahe nochfern, gegen die Jesuiten geschrieben? — BesinnenSie sich wohl, um sich nicht zu etwas anheischig zumachen, wovon man Ihnen dann doch das Gegenchcilrarthun könnte!" — „Nein, Sire, antwortete ich,
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