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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
52
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Tauschkontrakt den Kauf mit dem Herrn Grafen ab.schloffen. Bey meiner Rückkunft sagte mir der Könizvieß, und ich bezeugte ihm mein Befremden, daß manso eilig in der Sache gewesen war. Er wollte meineGründe wissen, und machte mir sogar eine Art vonVorwurf darüber, daß ich mich gegen die Erwerbungeines Guts erklärte, daö aus den Händen meiner Ah»nen an die Vorfahren des Herrn Grafen gekommenwar. Aus eben diesem Grund hatte ich genauereKenntniß davon als sonst jemand, und stellte demKönig folgendes vor:

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Zur Zeit als diese Grafschaft noch bey den Grase»dieses Namens war, waren große Streitigkeiten darrüber entstanden, ob sie von der Grafschaft Boulogneoder Artois, d. h. von Frankreich oder Spanien zuLehen gehe. Da dieß eine von den Sachenwar, deren Auseinandersetzung nicht sehr leicht ist, sowurde in den letzten Vertragen Franz I undHeinrichs IImit Spanien ausgemacht, daß bis auf anderweiteIlebereinkunft den Herrn von St. Paul freystehensolle, nach eignem Gefallen von einer der beyden Graf-schaften die Lehn zu empfangen. Die folgenden Grafenvon St.Paul zogen den Lehnhof der Grafschaft Artoisvor, und gaben durch diesen Vorzug Spanien eineArt von Recht, worüber der Krieg wieder ausbrechenkonnte, sobald der König von Frankreich als Besitzerdieses Lehns, erklärte, nur von der Grafschaft Bou-logne, also bey ihm selbst, das Lehn zu empfangen,wie er doch ohne eine Art von Erniedrigung nicht an-ders konnte. Es war traurig, den Krieg über eineso unbedeutende Kleinigkeit wieder anzufangen, undschimpflich ihn dadurch zu vermeiden, daß man sichdarein ergab, einer Krone zu huldigen, die selbst Frank-reich

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