Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

5t

^ Er hielt ohne Zweifel dafür/ daß es sich, Nachdem. Hi ihm seine Gemahlin einen Erben gebvhren hatte, jetzth ^ nicht mehr für ihn schicke, einen unordentlichen Lebens-wandel fortzusetzen. Ec empfieng mir seiner ernstenstoischen Miene das Glückwünschungskompiiment des>«si! Königs wegen dieser Geburt, und schickte dann Gistl»touaire an ihn, um ihm seine Grafschaft St. Paul" ^ b antragen zu lassen. Heinrich sah Key dieser Erwer»uiöchk: hung zuerst auf seine Lust dazu, und dann auf die^ Unschicklichkeit in Ansehung der Huldigung, wenn sieW jn die Hände eines fremden Fürsten kommen sollte»Er nahm also den Antrag des Herrn Grafen wohl-Ä k'e auf, und machte ihm darauf, um ihn mit seinen Glau»'kjrH bigern aus einander zu setzen, einen beträchtlichen Vor-fchuß, bis man wegen des Preises mit ihm überein»gekommen seyn würde.

Da der König nachher der Sache ernstlicher nach-..liH dachte, so schrieb er, ohne mir bis dahin etwas vori>7.^ diesem Kauf gesagt zu haben, an den Herrn Grafenvon Soissons, er möchte zu Caumartin und mir kom»men, denen er die Sache übertragen habe. Mir'E schrieb er zu gleicher Zeit, und befragte mich um meint' Meynung davon. Ich war nicht ganz gegen denzin ss Kauf, von dem mit Villeroy schrieb, baß er dem»mg sehr am Herzen liege; im Gegentheil diente ichiichiH dem Herrn Grasen so guc ich konnte. Allein ich fand,m daß dabei) in Ansehung der Form mancherlei) zu beob-achten wäre. Da die Sache Vas Ansehen gewann,-At daß sie sodald nicht Ende kommen würde, Wat ichunterdessen meine Reise nach PwttoU an, währendwelcher Heinrich, der nur seiner Ungeduld folgt?,^ überzeugt, daß dabey nie viel gewagt würde, den. Handel durch die Herrn von Bellievre, Viller-ch. Su-^ lery und Llla'.stes vornehmen liest, welch- . - ,