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Allein die Graubünder hakten alle diejenigen kalksin.mg gemacht, welche Antheil an ihnen genommen hat.ren. Start dem König für alle die Summen Dankzu wissen, die er unter sie ausgetheilt hatte, erhielt manvon ihnen nichts als Klagen, daß sie so übel vertheilrwürden, und daß man dies Geschäft nicht ihren Staats«dienern überließe. Die Venetianer waren aus andernGründen, welche Canaye dem de Vic eröffnete, ebenso wenig mit ihnen zufrieden, und die Schweizer dien-ten ihnen bey weitem nicht mit ihrem gewöhnlichenEifer. Diese hatten sich durch eine freundlicheAufnahmekörnen lassen, die ihren Gesandten in Mailand wi«derfahren war, und man zweifelte wenigstens nicht,daß die fünf Canrone von Luzern , Schweiz, Zug,Uri und Unterwalden ihr Bündniß mit Mailand wie-der erneuern würden.
Indessen schien doch bey dem. allem die Freyheitder Graubünder auf dem Spie! zu stehen. Ein Punkt,der gar nicht zu vernachlässigen war. Noch konntendie Spanier gar nicht darauf zählen, daß es ihnen ge-lingen würde, dem Schweizer Rath die Augen zuverschließen, so schlechte Begriffe sie auch von dessenScaacsklugheit haben mochten. Eigentlich kam allesdarauf an, waö man auf dem großen auf den 12. Ju-niuS nach Chur ausgeschriebenen Landtag auszurich-ten vermögen würde, und keiner der respektiven Thet-is, die davon die Entwicklung der ganzen Frage er-warteten, ermangelte einen vertrauten Mann dazuabzuschicken. Alphonso Cazal kam von Seiten desGrafen von Fuentes dahin. Ich ließ durch Moni,wartin und de Vic die Schreiben Sr Majestät da«in bringen, welche jedoch nicht öffentlich bekanntnacht wurden, weil Canaye berichtete, daß die^ avlik Venedig in Anzehung der Graubünder ganz
andre