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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
45
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Die Entfernung der Gemüther zeigte sich zuerstdarinn, daß der Schluß der Beratschlagungen mder Versammlung der Katholiken zu Baden zum er-stenmal verschieden von dem der Protestanten aussiel,die sich zu gleicher Zeit in Aarau versammelt hatten.Die einen forderten, daß man diejenige verfolgen solle,welche daö Geld des gemeinen Wesens angegriffen'hatten und erließen Verhafcbefthle gegen sie; die an-dern unterstützten sie öffentlich. Die Katholiken sahensich endlich am stärksten , und brachen gegen die Re-formirken los, so daß sie diese ganz aus einigen klei-nen Kantons verjagen wollten, unter dem Vorwand,daß sie das Land den Franzosen Härten in die Händespielen wollen, was ihnen doch gar nicht in den Sinngekommen war; wiewohl den Franzosen übrigens washier vorging nicht gleichgültig seyn konnte, weil sieeben so wie Venedig dabey sehr intereffirt waren.Wir hatten lange Zeit den Sieur Pascal als Gesand-ten bey ihnen gehabt. Mit ihm hakten die Graubünd-ter sich so zufrieden bezeugt, daß sie um einen, der ihmgleiche, baten; und da sie zu einer Zeit, wo sie guteGesinnungen hegten, verlangten, daß er sie auchin? der Kriegskunst zu unterrichten Fähigkeit habenmöchte,-so schickte man ihnen de Vic mit dem Befehlfür ihn und Canaye der denselben Posten in Venedigbekleidete, nichts ohne einander zu rhun.

Das beste und kürzeste wäre gewesen, den Einun«

. gen mit gewaffneter Hand beyzusiehen, um die Er-bauung des Forts Fuentes zu verhindern, oder we-nigstens sie mit Mitteln zu unterstützen, um auf ih-rer Seite ebenfalls eines anzulegen, durch welches je-nes unnütz gemacht werden könnte. Man fühlte dieswohl und es wäre nicht das erstemal gewesen, daßder König in diesem Lande Geld auSgetheilt hätte.

Allein