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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
43
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l!ss^ bürgskette die es davon trennt, ist hier ebenfalls sehrsteil, und das Erdreich so rauh, daß es an dieser gan»j, ? zen Strecke hin unzugänglich ist, die beiden Auögän-" ge von Tiron in das Brescianische Gebiet und vonMorben in das von Bergamo ausgenommen. Einegleiche Kette von Alpen, die von den Graubündterna»d!,v selbst bewohnt werden, schließt die mitternächtliche Sei-n M te. Die ganze Gegend ist so beschaffen, daß wer vonn Mitternacht herunter nach Italien will, keinen Weg, Hmr dahin findet, ausser denen, welche durch dies Thal,, ZL und gegen Niedergang durch eine Ebene, dort wo der> , Comer See liegt, zwischen dem Mailändschcn undiiynz, Veltlin gegen das Mailändische wieder herauöführen.

pld« Dieß nun ist eben die Stelle, von der hier dieRede ist. Sechshundert Schritte vom Comer See hatte Spanien kürzlich ein Fort aufführen lassen, dasnach dem Namen dessen, der den Auftrag zu diesemGeschäft bekommen hatte, das Fort Fuentes hieß»sli!« Gs war auf einem zweyhundert Fuß hohen Felsen,die ganze Gegen- beherrscht, welche das Mai-: « ländische von Veltlin scheidet, und ohnehin schon durch^ Moräste und sumpfige Wiesen beynahe ganz unweg-sam gemacht wird. Am Ufer des Sees, der hiernicht über zwey bis dreyhundert Schritte breit ist,^ ließ Spanien noch eines, dem andern gegen über,:in N aber etwas kleiner, anlegen, und um diesen Paß vol«lendö ganz zu sperren, hatte es zwischen beyden, vomFuß des Berges bis an den See tiefe Gräben ziehenist ab lassen. Die Festungswerke dieses Schlosses warenmirSpitzen und Winkeln gut angelegt, nach Beschaffen-K ^ heit des Felsen, welcher übrigens nirgendsher in. dersM ganzen Gegend bestrichen werden konnte.

Unmöglich konnten die Graubündter eine solcheUnternehmung mit freundlichen Augen ansehen; dennü. ^ ob-