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Litten, dem König aufzuwarten, vor welchem er miteinem Gesicht voll Zufriedenheit und Freude erschien.Er machte ihm ein sehr gesuchtes Kompliment , daseben daher vielleicht desto weniger aufrichtig war. DenStoff dazu gaben ihm die erst geschlossenen zweenVerträge, und er bemühte sich dabey, ihn zu überre«den: da die Könige von Frankreich und Spanien diezween mächtigsten Potentaten in der Christenheit wä-ren, so sei) ihre enge Vereinigung ein nolhwendigesund unfehlbares Mittel zur glücklichen Ausführungalles dessen, was sie vereint unternehmen würden, wo-bei) er viel Aufhebens von dem Bündniß machte, basjederzeit zwischen Frankreich und Castilien bestandenhätte. Er verbreitete sich über die Vortheile dieserAssociation, welche für beyde Kronen einerlei) Freundeund Feinde machen würde, und über die Mittel, sieunzertrennlich zu machen. Diese bestanden darin, daßsie alle Parteilichkeit und Eifersucht wegen Rang undVorzug unter sich verbannen und ihre Ansprüche aufgewisse Ländereyen und Städte in Europa gütlichund freundschaftlich ins klare und auS einander setzen soll-ten. Er vergaß dabey nicht, dem König vorzustellen, daßdie Protestanten Feinde wären, deren Erniedrigungdie gute Politik verlange, und schloß seine Rede miteiner Darstellung der Vortheile einer Doppelheurathzwischen beyden Häusern, welche nach den Zeitum-ständen bereits im Himmel beschlossen zu seyn schei-ne. Als guter Politikersetzte er noch hinzu, daß erzu dem allem keinen Auftrag von seinem Herrn habe,bat aber um Eröffnung der Gedanken des Königshierüber, weil er, wenn er sehen sollte, daß diese ob-schon bloß einseitige Eröffnungen das Glück hätten,Sr Majestät Beyfall zu erhalten, dadurch desto eherMuch bekommen dürfte, sie auch dem König, seinemHerrn, vorzutragen.