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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
29
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nichts nehmen würde. Sie begnügten sich also wieihre Erkenntlichkeit dadurch zu bezeugen, daß sie mirdurch Aersens einige seltene Muscheln, und für meineGemahlin einige Kutschpferde aus ihrem Land, anbie-ten ließen. Heinrich erzeigte ihnen seine Gefälligkei-ten mit einer Leichtigkeit, die nicht bloß feinen Eigen-nutz zum Grund haben konnte, und ihn diesem Volkals einen Stifter seiner Freyheit zeigen muß. Siewerden sehr tadelnswürdig feyn, wenn sie je die Ver-bindlichkeiten gegen diese Krone, ihre Wohlkhäterin,aus den Augen setzen sollten (7). Der König schriebmir in diesem Jahr nach Poitou: Buzenval habe neueBitten für die Staaten bey ihm angebracht, die ervielleicht nicht Härte bewilligen sollen; er könne sichaber ungeachtet der Gerüchte, die sich von Englandverbreiteten, und der Drohungen, die ihm Spanienmache, nicht entschließen sie stecken zu lassen.

Was dieser Krieg Spanien als den angreifendenTheil kosten mußte, kann man 'eicht aus dem schließen,was ich von den vereinigten Provinzen gesagt habe,die doch bloß vertheidigungöweise handelten, ohne ausihren Pfählen zu kommen. Die Erbitterung dieser:Krone gegen uns mußte daher groß seyn. In demlebhaftenPerdruß, we lchen dem SpanischenStaarsrachein so erschöpfender Krieg verursachte, (was man je-doch daselbst äußerst sorgfältig verbarg) drohte er oft,den Franzosen diese Behandlung nie zu vergessen»Heinrich that, als wüßte er nichts davon, und er thatrecht daran. Jener leere Unwille zeigte die Ohnmachtdieses Staatsraths, und man wußte in Frankreichwohl, daß die Finanzen Sr katholischen Majestät er-schöpft seyen.

Ostende wurde endlich am 22. September einge-nommen (8), und Heinrich hatte den Trost, zu sehen.

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