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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
28
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Es war ein neues und für ganz Europa bestem«dendeS Schauspiel, daß ein kleiner Staat, der aufder Karte einen beynahe unmerklichen Punkt ein»nimmt, es wagen konnte, sein Haupt aus seinenSümpfen emporzuheben, und so lange Zeit dem sogefürchteten Spanien zu trotzen. Woher nahm erdie graste dazu? Woher das Geld? Denn man jschätzte die Kriegskosten der Staaten auf täglichezwanzigraustnd Gulden. Man wußte nicht, in wel-cher Verlegenheit sie sich oft befunden hatten, indemsie bisweilen sich gar nicht mehr zu wenden wußten,uüd alle Th men aufstoßen mußten. Der Herzog vonBouillon Hane ihnen eine Summe Gelds versprochen.

Sie schickten deswegen den Hauvtmann Sarroguedahin, um sie zu heben. Er brachte aber nichts, alsLen Verdruß, seinen Herrn vier bis fünftausend Gul-den verschwendet zu haben welche ihr Komplimentbey der Prinzessin von Qranien kosteten.

Ihre gewöhnliche Zuflucht war Heinrich. Baldverlangten sie ein Hundert Tausend Thaler, baldzweyma! hundert tausend Pfund Pulver, dessen siein der Thar sehr viel verbrauchten. Ihre Bitten nah-men gar kein Ende. Duzenva!, den der König indieser Gegend hielt, um Nachricht von allem einzuzie-hen, war ihnen zu Unterstützung ihrer Bitten bey die-sem Herrn sehr nützlich, welcher ihnen endlich alleinnoch übrig blieb, nachdem sie von allen Seiten ver-lassen waren. Sie wußten auch Buzenval gut beyLaune zu erhalten, und hielten ihn gleichsam mit Ge-malt zurück, als er seinen Urlaub erhalten hatte, nachFrankreich zurückzugehen. Und wen suchten sie auchnicht für sich zu gewinnen? Sie hatten beschlossenmir ein beträchtliches Geschenk zu machen. Buzen-val, den.sie darüber befragten, versicherte, daß ich

nichts