MM er nicht durch Gewalt überging. Ecluse gingauch wirklich am 20 August über.
Die Spanier, gereizt durch den lebhaften Wider»stand ihrer Feinde, und durch den Gedanken an demunermeßlichen Verlust, den sie schon vor Ostende erlit-ten hatten, glaubten, ihr Glück hänge nun, nach die-sen glücklichen Unternehmungen des Prinzen vomOmnien, noch mehr davon ab, daß auch ste eine Un-ternehmung, auf die sie so viele Zeit verwendet hätten,nicht wieder aufgeben müßten. De Vic berichteteden König durch d'Auval, der aus England zurückkam, daß sie dort drey Minen hätten springen lasten,jedoch, wie man hinzu setzte, ohne Wirkung. Indes-sen ist es doch wahr, daß Ostende wirklich in den letz-ten Zügen lag. Die Spanier hatten sich laut ge-rühmt, daß sie noch vor Ende des Julius darinnenseyn wollten, und dann noch zeitig genug mit verein-ter Macht zum Entsatz von Ecluse kommen würden»Niemand glaubte diese Pralercy , besonders seit derreiche Persi, Rittmeister vom Regiment Nerestan,,dererst aus diesem Platz kam , in Paris versichert hatte,daß er sich noch sechs Wochen, vielleicht auch zweenMonate würde halten können. Ecluse ging in derThat v or Ostende über, allein die Flandrer wehrte»sich auch mit einem Beyspicllosen Eifer. Da sie eineVerstärkung von eilf Kompagnien (gegen zwölfhundertMann), lauter frische Leute unter dem General Mar-quette, von den Staaten erhielten, beschlossen sie nocheine innre Verschanzung aufzuwerfen, wodurch sie sicheine bessere Kapitulation zu verschaffen hofften, wennsie auf den Fall, daß sie so weit gebracht lverden soll-ten , sich hinter derselben halten würden. Sie fan-den, so bedrängt sie waren, doch Mittel, Munitionund Geld hineinzubringen.
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