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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
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Ratifikation desselben von Spanien angekommen war;ließ aber dennoch vorläufig die Getraidesperre unterder Hand ausheben, wie dieß das Volk sehnlich wünsch«.

In dieser Zeit wurde zu London ein andrer Ver-trag zwischen Spanien und England geschlossen, wel-cher nach dem, waö im vorigen Jahr mit EnglandVorgegangen war, nothwendig Frankreichs ganze Auf-merksamkeit erregen mußte. Um die Sache besser zuübersehen, müssen wir den Verfolg der Staats- undKkiegSangelegcnheiten zwischen Spanien und Flan-dern nachholcn, mit denen die Englischen in dieserRücksicht genau zusammenhängen..

Die Belagerung von Ostende wurde noch immermit gleicher Hitze fortgesetzt. Wahrend die Spanierdavor lagen, machte sich der Prinz von Omnien KeyEröffnung des diesjährigen Feldzugs an die InselCadsan, die er auch am zehnten May, so wie nach-her alle umliegende Forts wcgnahm, in der Absicht,sich dadurch einen Weg bis an die Grenze gegen Calaiszu machen. Er belagerte endlich l'Ecluse (Sluys). Mangab dem König von Brügge aus Nachricht: Der Erz-herzog, welcher diese Unternehmung sehr ungern sah,ziehe fünfzehn bis fechzehytausend Mann zusammen,mit denen er diesen Platz durch Wegnehmung vonArven bürg, das ihn deckte, entsetzen wolle; Moritzhabe sich aber-davor so gut verschanzt, daß man glau-be, er könne nicht wohl vertrieben werden, wenn eSihm nur nicht an, Mannschaft, seine Verfchanzungengehörig zu besetzen, fehle. Der Flandrische Generaltraf auch noch die Vorsicht, feine Linie» bis Arden-burg auszudehnenj, und war, wenn er gleich seineTruppen zum Theil von- der Belagerung wegnehmenmußte, doch im Stand den Platz, auözuhungeru,

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