Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

bestehen, Beschämung, wenn es aufgchoben werdenn '' sollte Heinrich konnte sich nicht zu diesem letzten ent»^ schließen, weil es ihm Furcht vor Spanien anzuzei-! gen schien, da diese Krone deswegen bey Sr. aller-christlichsten Majestät noch nicht den geringsten Schritt^ E ^ gechan harre. Alles, was man von Ihm erwartenkonnte, war ohnehin nur: daß man, ohne das Ver-bot zu widerrufen, den Uebertretungen der Kaufieutedurch die Finger sehen, und sich dabey frey behaltensolle es zu widerholen, wenn sie es allzu öffentlich und, knu zum Nachtheil des königlichen Ansehens treiben wür-Unm den. Ich für mich sah hierinn beynahe einzig aufmz-E den Stoß, den die Handlung dabey litt, und so wa-ren mir Dritte und Spanier gleich, Ich stellte demi/W König vor, wenn er bloS auf den Schaden sehenwollte, der daraus für uns erwachse, so müsse er ge-Ml, einen so streng verfahren, als gegen den andern.

Der König von England versagte seine Vermitt«W ^ lung hiebey nicht. Er erbot sich sogar zur BürgschaftH für die bey dieser Gelegenheit zwischen beyden Kronens » zu erwartende Versprechungen, wollte aber dabey alsSchiedsrichter verfahren, da ihn hingegen der König,^ den diese Eitelkeit verdroß, bloS als gemeinschaftlichenFreund anerkennen wollte. Der Papst fing ebenfallsan, vielen Anrheil an dieser Angelegenheit zu nehmen,« k" weil er davon wirklich einen noch gefährlichem Bruchzwischen Frankreich und Spar ien befürchtete. Er. schrieb an seinen Nuntius an unserm Hof, den Kar-dinal Bufalo: nichts unversucht zu lassen, um diesM ^ zu verhüten; und dieser fand bald darauf eine günsti-N M Gelegenheit daran zu arbeiten.

Der Graf von Beaumont, immer noch unserGesandter am Londner Hof, halte öfters, in Gegen-» D z wart