r.^ stärke« Auflage üuf alle in Calais eingemachte spanft' ^ sche Maaren. Dies Verbot war aber nicht im Stand,den Schleichhandel mit unfern Lebensmitteln in das^ ^ feindliche Land zu verhindern. Die französischen Kauftleute fanden, ungeachtet des neuen Monopols, an un«g M. ferm Gekraid, unfern Tüchern und andern Waattn,bey dem Mangel den Spanien an allen tiefen Art!»n kein litt, noch so große Vorcheile, daß sie sich gegendie ganze Strenge der Gesetze daran wagten. Esz-iH kam sogar darüber in Marseille zu einer Art von Em»pörung, wovon der Präsident du Vair nach Hof^ ^ berichtete. Die Kaufleute dieser Stadt waren unge-üilF Huldig darüber, daß sie, während sie gezwungen wa-»ii i!- untergeschlagenen Armen uNkhätig zu bleiben,
Kuschen mußten, wie ihnen die Jtalianex ihr BrodM , vor dem Mund wegho'cen, und sie um ihre Vortheile^ ?, krachten. Diese von dem König den Ztaliänsrn zu-!'LM. L^flundene Freyheit war, dünkt mich, nicht gut ver-standen.
W »! Die Engländer, früh über diesen Zwischenfall,- waren so weit entfernt, eine Annäherung der Gemü«rher zu versuchen, daß sie vielmehr unter der Handi, M diestlneinigkeit nährten, weil sie durch Schlejchhan»vel dabey eben das gewannen , was die Jtaljänepkraft einer Erlaubniß zögen- MaN erfuhr, daß achtbis neun Englische Schiffe Korn zu Sables d'Olonnegeladen, und in San Sebastian wieder abgsftßthät«te». Die Spanier mußten wohl auf diesen geheimen^ i Zufluß gerechnet haben , ohne welchen ihr VerbotD'xs nothwendig ihnen selbst den meisten Nachkhejl gehl achtHaben müßte. Heinrich hatte dies anfangs erwartet,und diese Hoffnung, daß Spanien sich selbst mehr"S, Schaden zufügen würde als uns, nebst der Vorstel-lung von der Schande, die es ihm nach seiner Mey-nung verursachen würde, wenn sein Zeiny auf solchsBs Art