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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
17
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die sich gewöhnlich in einen Staat einschleichen, ohneütz'y weitere Erklärungen oder Beweise. Zch lege es hier^ ^ meinen Lesern vor, denen wenigstens als Inbegriff

^ ' der Skaatögnmdsätze dienen kann die sie in diesen^ Memoiren schon gesehen oder noch zu ermatten haben.

^ Ai Diese Ursachen des Untergangs oder Verfalls derAch Monarchien sind übertriebene Subsidicn, Alleinhan-^ del, besonders mit Gecraiv, Vernachläßigung dcSHandels und GewerbS, des Ackerbaus , der Künsteund Handwerker, die große Anzahl der Bedienungen,> M Auslagen fürAemter, das übertriebene Ansehen de-Mih rer, die sie verwalten, dis Kosten, Langsamkeit und«, Unbilligkeit der Rechtspflege, 'Müssiggaug, LüpuSÄM und was diesem anhängt, Liederlichkeit und Sitten-M/O verderbniß, Vermischung der Stände, veränderlicherMünzfuß, ungerechte und unvorsichtige Kriege, De-chii spotiömuS der Regenten, ihre blinde Neigung für ge-wisse Personen, ihr Vorurtheil für gewisse Gewerbeoder Stände, Haosucht der Minister und Günstlinge,Erniedrigung der Skandeöpersonen, Verachtung oderDL! Vernachlässigung der Gelehrten, Duldung schändlicherUr Gewohnheiten und Verletzung guter Gesetze, eigen«kiß- finnige Anhünglichkeir an gleichgülrige Gebräuche oder«jx Mißbräuche, Vermehrung drückender Edikte und, Ni- unnützer Verordnungen. ^

Hätte ich unter allen Regierungsarten zu wählen,!- denen man in der Geschichte dieser MonarchieBeyspiele findet, so würde ich Clodwig, Carl denGroßen, Philipp August, und Karl den Weisen vor-schlagen 4 und wünschen, daß man über die ganzexS?- Zeit seit Karl dem achten bis itzt, wegsehen möchte.Hatte ich einen Grundsatz auszustellen, so wäre es die«ser: gute Gesetze und gute Sitten bilden sich gegen«festig. Unglücklicherweise aber wird uns diese vortref-

Denkwurpigk. V. V. B liche