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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
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von nun an Er seine Finanzen führen wolle, daß einVorhaben, das ihm die Anhäufung großer Summennothwendig mache, ihm doch nicht unverträglich mit demEntschluß scheine, seinem Volk durch Verringerungder Abgaben, Erleichterung zu verschaff«,: diesen wer-de er nie aus den Augen verlieren. Er ermahnte dieVersammlung, so gute und aufrichtige Gesinnungenzu unterstützen, und befahl, man solle sich zu dem En.de, acht Tage lang, täglich zweymal hier versammeln,um die Sache reiflicher zu erwägen, und ihm alsdannvon den gehaltenen Berarhschlagungen Bericht erstat-ten, worauf er die guten Rathschläge, die man ihm ge.ben würde, eben so aufrichtig befolgen, 'als ihnen diescinigen mittheilen, und nie die Männer vergessen wür.de, die sich bey dieser Gelegenheit für das allgemeineVeste eifrig bewiesen haben würden.

Mir scheint der Tadel ungerecht, den man »s*gen dergleichen Versammlungen verbringt, selbst alk- ^dann ungerecht, wenn man sie auch nur für eine bloßem gewissem Sinn sehr unnütze Förmlichkeit hält. Siekönnen, sagt man, nur dazu dienen, den Männern,die zum Antheil an den Sorgen für die Regierung be«rufen sind, auf eine etwas weniger eigenmächtig schei-nende Art Resolutionen des Herrn zu eröfnen, die bc.reitS in einem noch engem Ausschuß festgesetzt sind.Die gegenwärtige blieb nicht frey von diesem Vorwurf,und der Zweck, den Heinrich sich dabey vorsetzte, ob.schon an sich ganz gewiß gut, löblich und selbst noch-wendig, wurde nicht gebilligt. Ich weiß nicht, waSHierzu die Verfechter der Volköwürde sagen werden.Allein mir scheint eine durch eine unendliche Men«ge ähnlicher Beyspiele erwiesene Wahrheit, daß dieAbsichten eines guten und weisen Königs nicht durch«aus mit denen des Volks übereinstimmen dürfen. Die

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