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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
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Seite
XL
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XL Fortgesetzte Uebersicht

würfe machte. Ihr Schmerz, ihre Klagen er-schütterten ihn; einige drohende Winke, die sie j

fallen ließ, thaten Wirkung. Sie spielte lihre j

Molle mit aller Schauspielerkunst, worin sie .

Meisterin war, und es gelang ihr, ihn zu einem ^

Geständnis' seiner Uebereilung zu bringen. Da>- ^

mit noch nicht zufrieden, riß sie sich von ihmlos, spielte die Unversöhnliche, nahm eine abge-sonderte Wohnung, und ließ einen völligen Bruch ^befürchten. Der junge König war noch nichtso ganz Herr seiner selbst geworden, um sie beymWort zu nehmen, und sich der jetzt erlangtenFreyheit zu erfreun. Er kannte den großen

Anhang der Königin, und seine Furcht mahlteihm denselben noch größer ab, als er wirklichseyn mochte. Er fürchtete -- vielleicht nichtganz mit Unrecht ihre Vorliebe für den Her-zog von Amou, und zitterte für Leben und ,Thron. Von Rathgebern verlassen, und für §sich selbst zu schwach einen kühnen Entschluß zufassen, eilte er seiner Mutter nach, brach in ihreZimmer und fand sie von seinem Bruder, vonihren Höflingen, von den abgesagtesten Feindender Reformirtcn umgeben. Er will wissen, wasdenn das neue Verbrechen sey, dessen man dieHugenotten beschuldige; er w ll alle Verbindun-gen mit ihnen zerreißen, sobald man ihn nur

überführt