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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
XXXIX
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der bürgerl. Unruhen in Frankreich rc. xxxrx

^ j^e- hatte unvermerkt eine solche Macht über denW jungen König erlangt, daß er es wagen durfte,jhm Mißtrauen gegen seine Mutter einzufiößen,und ihn ihrer noch immer fortdaurcnden Vor-mundschaft zu entreißen. Er hatte ihn überre-det, dem Flandrischen Krieg in Person beyzu-wohnen, und selbst die Viktorien zu erkämpfen,chtthe>l welche Katharina nur allzugern ihrem Liebling,nich dem Herzog von Anjou gönnte. Bey demcn kii eifersüchtigen und ehrgeizigen Monarchen warMW dieser Wink nicht verloren, und Katharina über-zeugte sich bald, daß ihre Herrschaft über denKönig zu wanken beginne.

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iM Die Gefahr war dringend, und nur dieschnellste Entschlossenheit konnte den -drohendenStreich abwenden. Ein Eilbote mußte dieGuisen und ihren Anhang schleunig an den Hofzurück rufen, um im Nothfall von ihnen Hülfezu haben. Sie selbst ergriff den nächsten Au-^ genblick, wo ihr Sohn auf der Jagd mit ihr^ allein war, und lockte ihn in ein Schloß, wo^ sie sich in ein Kabinet mit ihm einschloß, mit aller. ^ Gewalt mütterlicher Beredsamkeit über ihn her-' § fiel, und ihm über seinen Abfall von ihr, seinenUndank, seine Unbesonnenheit die bittersten Vor-" § c 4 würfe