xx^nr Fortgesetzte Uebersicht
eigenen Gränen heschäfftigte. Die Aufmunte-rung und Unterstützung, die er den mißvergnügtenUnterchancn des Königs von Frankreich hatteangedeiken lassen, schien zu Repressalien zu berech-tigen, wozu sich jetzt die günstigste Veranlassungdarvok. Die Niederländer erwarteten Hülfe vonFrankreich, die man ihnen nicht verweigern konn-te, ohne sie in eine Abhängigkeit von England ziisetzen, die für das Interesse des FranzösischenReichs nicht anders als nachtheilig ausschlagenkonnte.. Warum sollte man einem gefährlichenNebenbuhler einen Einfluß gönnen, den man sichselbst verschaffen konnte, und der noch dazu garnichts kostete? Denn es waren die Hugenotten,die ihren Arm dazu anboten, und bereit waren,ihre der Ruhe der Monarchie so gefährliche Kräftein einem ausländischen Krieg zu verzehren..
Kart der Neunte schien das Gewicht dieserGründe zu empfinden, und bezeugte großes Ver-langen, sich mit dem Admiral ausführlich undmündlich darüber zu berachschkagen. Diesem Be-weise des Königlichen Vertrauens konnte Colignyum so weniger widerstehen, da es eine Sachezum Gegenstand hatte, die ihm nächst seinemVaterlande am meisten am «Herzen lag. Manhatte die einzige Schwachheit ausgekundfchaftet,an der er zu fassen war; der Wunsch, seine Lieb-lings-