Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
XVI
Einzelbild herunterladen
 

XVl

Fortgesetzte UeberstchL

vorbrachen, und furchtbarer als jemals im Feldeerscheinen konnten.

Sie hatten keine Schonung erfahren, undübten auch keine aus. Gereizt durch so viele er-littne Mißhandlungen, und durch eine lange Reihevon Unglücksfällen verwildert, ließen sie das Blutihrer Feinde in Strömen fließen, drückten mitschweren Brandschatzungen alle Distrikte durchdie sie zogen, oder verwüsteten sie mit Feuer undSchwert. Ihr Marsch war gegen die Hauptstadtdes Reichs gerichtet, wo sie mit dem Schwert inder Hand einen billigen Frieden zu ertrotzen hoff-ten. Eine königliche Armee, die sich ihnen indem Herzvgthum Burgund unter dem Marschallvon Cvße', dreyzehntausend Mann stark, eritgegen-stellte, konnte ihren Laus nicht aufhalten. Es kamzu einem Gefecht, worin die Protestanten übereinen weit überlegeneren Feind verschiedene Vor-rheile davon trugen. Längs der Loire verbreitet,bedrohten sie Orleanois und Jsle-de-France mitihrer nahen Erscheinung, und die Schnelligkeitihres Zuges angjligte schon Paris.

Diese Entschlossenheit that Wirkung, undder Hof fienZ endlich an, vom Frieden zu sprechen.Man scheute den Kampf mit einer, wenn gleichnicht zahlreichen, doch von Verzweiflung beseelten

Schaar,