der bürgerl. Unruhen in Frankreich rc. x v
^ Unterdessen hatte Coligny nichts versäumt
^ die schlechte Politik des Feindes zu seinem Vor-theil zu kehren. Sein Fußvolk war im Treffen^ bey Moncontour beunahe gänzlich aufgerieben^ worden/ und dreitausend Pferde machten seineT» ganze Kriegsmacht aus, die es kaum mit deml» nachsetzenden Landvolk aufnehmen konnte. Aberios dieser kleine Haufe verstärkte sich in Languedocund Dauphine' mit neu geworbenen Völkern,und mit dem siegreichen Heer des Montgommery,-V- das er an sich zog. Die vielen Anhänger, welcheTn die Reformation in diesem Theil Frankreichs zähl-et te, begünstigten sowohl die Rekrutirung als den
eich Unterhalt der Truppen, und die Leutseligkeit der
chn Bourbonischen Prinzen, die alle BeschwerdenÜch dieses Feldzuges theilten, und frühzeitige ProbenM des Heldenmuths ablegten, lockte manchen Frey-D, willigen unter ihre Fahnen. Wie sparsam auchM Pie Geldbeiträge entflossen, so wurde dieser Man-,, ui gel einigermaßen durch die Stadt Nochelle ersetzt.Pjlli Aus dem Hafen derselben liefen zahlreiche Kaper-nd schiffe aus, die viele glückliche Prisen machten,^ und dem Admiral den Zehenten von jeder Beute^ entrichten mußten. Mit Hülfe aller dieser Vor-kehrungen erholten sich die Hugenotten währendA des Winters so vollkommen von ihrer Niederla-ge, daß sie im Frühjahr des Kosten Jahrsgleich einem reißenden Strom aus Languedoc her-