182 Brunos Sachsculricg. Kap. 131.
rv8i. Darum sagte er durch verschiedene Botschaften den Feinden ab,und versprach seinen Landsleuten aufs neue, daß er stets in Treueund Eintracht mit ihnen ausharren werde. Darüber waren dieFürsten Sachsens hocherfreut, und empfingen ihren König Heri-man mit großem Jubel in Goslar, wenige Tage vor Weihnachten.
Dez. 26. Am Feste des heiligen Stephan aber, des Erstlings unter denMärtyrern, wurde er von Sigefrid, dem Erzbischof des MainzerStuhles, nach ehrwürdigem Brauche zum Könige gesalbt, als schondas Jahr 1082 nach der Menschwerdung des Herrn begonnen hatte.