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Brunos Sachsenkrieg. Kap. 117—118.
! und die ersten die letzten. Mit großer Heftigkeit wurde von beidenSeiten gestritten, doch war der Kampf in kurzer Zeit entschieden.Denn die Sachsen wandten sich rasch um, und zeigten den Fein-den, welche ihnen in den Rücke» gefallen waren, ihr furchtbaresAntlitz, und sie ruhten nicht eher als bis sie den Feind in dieFlucht geschlagen und gezwungen hatten, ihnen den Rücken zu zei-gen. So kehrten also die Sachsen als Sieger heim, und brach-te», wie es sich gebührte, dem Geber aller guten Gabe Lob undDank. Von unserer Seite aber fiel in jenem Treffen Meginfrid,der Burggraf von Magdeburg, von der anderen Folkmar und derBurggraf von Prag, und mit ihnen eine nicht geringe Anzahl Vonböhmischem und anderem Kriegsvolk. Heinrich aber, der sich baldnach dem Beginn der Schlacht auf die Flucht begab, wurde vonLothowig auf verborgenen Pfaden durch den Wald geleitet. SeinHeer, welches nicht lange nachher gezwungen wurde, gleichfallsin der Flucht sein Heil zu suchen, lagerte sich ermattet bei einerBurg Namens Wartberg', und machte dort Halt um die müdenGlieder durch Speise und Ruhe zu erfrischen. Die Unsrigen aber,welche die Burg besetzt hielten, warfen sich mit plötzlichem Angriffauf jene, jagten sie in die Flucht, und plünderten fast ihre ganzeHabe, Pferde, Waffen, goldenes und silbernes Geschirr, Pfefferund andere Gewürze, kostbare Stoffe und reiche Gewänder. Dennin dieser Gesellschaft befand sich der Patriarch (von Aquileja) undandere Fürsten aus jenen Gegenden, welche ungeheuere Reich-thümer mit sich gebracht hatten. Dieses dritte Treffen aber be-gab sich im Jahre des Herrn 1080, am 27. Januar, an einemMontage.
118. In demselben Jahre * sandte der Herr Papst von derKirchenversammlung folgenden Brief nach Deutschland:
1079 . „Gregor, der Knecht der Knechte Gottes, entbietet allen Erz-bischöfen und Bischöfen im deutschen und im sächsischen Reiche,
1) Di! Wartburg. — 2) Di! folg!nd!n br!> Brirf! sind all! schon im Jahr! 1079nach der im Februar zu Rom grhalt!N!N Synode «lasst»; freilich mag es lang! gebauerthaben, bis sie nach Sachse« gelangten.