„lange, ließ er ihr antworten, sie soll ihm nur Käs« und„Senf schaffen, und sich ums übrige weiter nicht bekümmern.„Journal äu kexue cle Henri IV.
„Der Graf von Auvergne, sagt Amelot a. a. O. ver.„ließ sich so ganz auf die Treue Antons, (das ist der Zahl,„meister Chevillard) daß er in drey Verhören mit so vieler„Standhaftigkeit, als wäre er hierinn ganz unschuldig ge.„wesen, Isagte: meine Herren, zeigen Sie mir nur Eine Zeile„Geschriebenes, wodurch man mich überführen kann, mit„dem König von Spanien oder seinen Gesandten verhandelt,,zu haben, und ich will mein TodeSurtheil unterschreiben,„und mich selbst dazu verdammen, lebendig mit Pferden zer«,,rissen zu werden!"
iS. In dem Haus des Audicort in der St. Pauls,straße.
17. „Sie sagte, sie bekümmere sich nicht darüber, wen»„sie sterben müßte, im Gegentheil wünschte sie vielmehr de»„Tod; allein wenn es der König thäte, so würde man im-„mer sagen, er habe seine Frau umgebracht, und sie sey„Königin vor der andern; übrigens bäte sie Se Majestät„nur um drey Dinge, Pardon für ihren Vater, einen„Strick für ihre» Bruder, und ein Blukgericht für sie selbst."louroal äu rex»e äe läeori IV. — Bcy Durchsuchungihrer Koffer und Papiere fanden sich eine Menge von Liebes,briefen u. s. w., unter andern auch von Sigogne, welcheihn in Ungnade stürzte».
r8- Sie sagte einigemal, wen» man ihr Gerechtigkeitwiederfahren ließe, so würde sie an der Stelle dieser dicke»Banquiere seyn. Perefixe.
19. Der Herr von Sülly hatte Heinrichen eine schöneGelegenheit versäumen lassen, seine Maitresse auf eine an»ständige Weise los zu werden, wenn man den Memoiren vonBassompierre glauben darf, wo 1 . I. p. 90. die Sache fol-gendermaßen erzählt wird.
„Der König fragte, ob er der Frau von Verneuil„etwas geben sollte, um sie an einen Prinzen zu verheura,„rhen, von dem sie sagte, daß er sie nehmen wolle, wenn sie„noch hunderttausend Thaler hätte. Herr von Bellievre„sagte: „Sire, ich denke Sie geben dieser Demoifelle hun.„derttausend schöne Thaler, und bringen sie unter die Haube."„Und da Herr vou Sülly geantwortet hatte, daß hundert-tausend