ssr für mich, wenn er mich das erstemal nicht begnadigthätte, als daß er mir das Leben gegeben har, um michschimpflich sterben zu lassen! Biron hörte auf zu reden; erharte den Trost, seine Richter gerührt zu sehn, und gingnicht ohne einige Hvfnung hinweg. Am neun und zwan-zigsten versammlete sich das Gericht wieder. Man schrittzum Stimwgeben, das Gesetz war wider den Beklagten.Er gestand, daß er mit den Feinden des Staats m Der.blndnng gewesen sey. Die Begnadigung - die er zu Lyonans ein unvc-llkommnes Gestandniß erhalten harte, warNicht mit den gesetzlichen Formalien versehen und es warenstarke Verwurstungen da, daß er serr dieser Begnadigungin den nemlichen Jntriguen fortgefahren war. Endlichläugneke er, daß er des Königs Leben stabe in Gefahr brin-gen wollen; aber zwey nnverworfne Zeugen sagwn in die.sein Stücke gegen ihn aus. Er ward also euimmrwg ver-urtheüt, daß er wegen der, gegen des Königs Person, a»,gelegten Verschwörungen, wegen Unternehmungen gegenseinen Staat, und wegen seiner mit den Feinden des Sraatsgeschioßnen Traktaten des Verbrechens der beleidigten Ma.jestat schuldig sey, und auf dem Greveplatze enrhauptetwerden sollte. Einige von den Richtern brachten in Vor-schlag, La Fin und Renaze in Untersuchung zu ziehen.Allein der Kanzler rhar die Gegenvorstellung, daß die, weicheVerschwörungen entdeckten, in welche sie nurverflochrengewesen, nicht nur der Begnadigung werth wären, svn«dern auch eine Belohnung verdienren. Vielleicht, setzteer hinzu, wird diese ganze Empörung mehr mir des Mar.schalls Kopfe weggehauen werden; es kann daraus eineandre erwachsen, die man alSdenn mit vieler Blühe entde-cken wird, wenn nicht die qure Behandlung, welche manden Mitschuldigen der gegenwärtigen angedeisten laßt, andrekünftig zur Sprache bringt. Mau ließ zwischen der Ver-urteilung, die am zwanzigsten Julius geschah, und derHinrichtung einen Tag verfließen. In dieser Zwischenzeitbrachten es die Verwandten dahin, daß der Ork der Exe-kution verändert ward, und man sie in der BastUle, nichtaber auf dem Greveplatze, vornahm. Emme glaubten, daßdiese Aendrung mehr aus Vorsichtigkeit, als Achtung beliebtworden sen, weil man von Seuen 'einer Freunde einigeBewegungen bekürchret habe. Der König verwilllgte ihmauch die Gnade, daß er sein Testament machen konnce, undgar keine Fesseln trug- Weich eine Gnade! Welche einetst. Denkwurvigk kV B, Aa G»a»
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